"Die Judenbuche" von Ingrid Pape und Matthias Sablotny

Kategorie
Sonstiges
Datum
1998-08-01

Inhalt

Friedrich Mergel wächst in verwahrlosten und ärmlichen Verhältnissen als Sohn des Halbmeiers und Säufers Hermann Mergel und dessen Frau Margreth im westfälischen Dorf B. auf. Nach dem frühen Tod seines Vaters nimmt sein Onkel Simon Semmler ihn zu sich und unter seinem Einfluß beginnt der stille, verschlossene Friedrich sich zu einem Raufbold und Angeber zu entwickeln. Er schließt Freundschaft mit Johannes Niemand, dem unehelichen Sohn seines Onkels, der - fast ein Doppelgänger - zu seinem ständigen Begleiter wird.

Als eine berüchtigte Bande von Holzfrevlern in der Gegend ihr Unwesen treibt, wird Oberförster Brandis mit einer Axt erschlagen. Friedrich wird verdächtigt, kann aber seine Unschuld beweisen. Der Mord bleibt ungeklärt. Vier Jahre später wird Friedrich vom Juden Aaron in der Öffentlichkeit gedemütigt. Als der Jude im Brederholz unter einer Buche erschlagen wird, verschwinden Friedrich und Johannes Niemand. Erst 28 Jahre später kehrt Johannes Niemand als gebrochener Mann aus türkischer Sklaverei zurück. Einige Zeit verdient er sich mit Löffelschnitzen und Botengänge sein Brot. Doch eines Tages findet man ihn erhängt an der Judenbuche. Als er hinabgetragen wird, erkennt ihn der Gutsherr als Friedrich Mergel wieder.

Darsteller

  • Friedrich Mergel (Christian Puschmann, Joachim Bernard)
  • Hermann Mergel (Ludger Pape)
  • Margreth Mergel (Michaela Falke)
  • Simon Semmler (Thomas Bernard)
  • Johannes Niemand (Jan Kukuk, Peter Paul Rodemeyer)
  • Oberförster Brandis (Thomas Ries)
  • Aaron (Thorsten Rohde)
  • Gutsherr (Matthias Sablotny)

Presse

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Die genauen Aufführungsdaten sind nicht mehr bekannt

 
 

Alle Daten

  • 1998-08-01